FAQ's

Häufig gestellte Fragen an uns: 

Können Holzböden auf Fußbodenheizungen verlegt werden?

Grundsätzlich sind alle tilo-Fußbodenprodukte zur Verlegung auf Fußbodenheizung freigegeben.

Das vorliegende Heizungssystem sollte jedoch temperaturgesteuert sein, sodass gewährleistet werden kann, dass auf der freien Oberfläche der Fußbodenfläche die lt. Verlegeanleitung vorgeschriebene max. zulässige Oberflächentemperatur nicht überschritten wird.

 

Wieviel Verschnitt ist bei der Verlegung eines Bodens zu berücksichtigen?

Dies ist abhängig von der Verlegeart und der vorliegenden Raumsituation. Wird eine Endlosverlegung vorgenommen, d.h. mit dem Reststück der ersten Reihe wird die zweite Verlegereihe begonnen, so muss hier kaum bzw. nur ein minimaler Verschnitt berücksichtigt werden.

 

Welchen tilo-Boden bei Allergien?

Da Allergien von unterschiedlichen Substanzen, welche in der Regel auch als gesundheitlich unbedenklich angesehen werden, ausgelöst werden können, empfehlen wir anhand eines Musterstücks zu testen, ob bei Kontakt mit dem gewünschten Produkt allergische Reaktionen auftreten.

 

 

Sollten Altbeläge vor der Verlegung entfernt werden?

Sowohl aus technischen als auch aus hygienischen Gründen ist es zwingend erforderlich, Teppiche zu entfernen.

Inwieweit PVC-Beläge entfernt werden müssen, hängt von der jeweiligen Situation und des vorliegenden Produktes ab. Der Fachhändler Ihres Vertrauens kann Sie diesbezüglich ausführlich beraten.

Enthalten tilo-Produkte Formaldehyd?

Wir bestätigen, dass von tilo Naturböden keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen ausgehen. Der Gehalt an Formaldehyd im fertigen Produkt liegt unterhalb des gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwertes von 0,1 ppm. Zur Produktion werden keinerlei Lösungsmittel, Schwermetalle, Zinn, MDI, TDI, Halogene oder anderweitige Schadstoffe verwendet.

 

Kann ich Holzböden in Feuchträumen verlegen?

Grundsätzlich sind Holzböden nur zur Verlegung in Trockenräumen geeignet. 
Mit den einzigartigen Farbwelten von tilo haben Sie die Möglichkeit auch in Feuchträumen Ihr Lieblingsdekor als wasserfestes SPA Rigidboard oder PRO+ Klebesheet zu verlegen. Näheres finden Sie bei unseren /DESIGN Böden, Kollektionen SPA & PRO+.

 

Wie oft können Holzböden geschliffen werden?

Bei einer Nutzschichtstärke von ca. 3,5 mm und einem durchschnittlichen Schichtverlust pro Schliff von ca. 0,5–0,7 mm kann die Fläche 3-Mal abgeschliffen werden.

Glossar

Was bedeuten eigentlich fachspezifische Begriffe wie: Brinellhärte, Raumschall, Feuchteeinwirkung, Wärmeleitfähigkeit, Wärmedurchlasswiderstand? 

Akustisches Verhalten

Hier ist in erster Linie zwischen Raum- und Trittschall zu unterscheiden: Raumschall ist im gleichen Raum, Trittschall ist in darunter oder angrenzenden Räumlichkeiten zu hören. Eine vollflächige Verklebung von Parkettböden verbessert die Raumschallwerte im Vergleich zur schwimmenden Verlegung maßgeblich.

 

Brinellhärte

Der Härtegrad einer Holzart ist ein wichtiger Hinweis auf die zu erwartende Verschleiß- und Eindruckfestigkeit.

Brinellhärtevergleich

Die Härte von Holz kann nach dem Brinellverfahren bestimmt werden. Dabei wird eine Stahlkugel mit 10 mm Durchmesser mit definierter Kraft eine fest vorgegebene Zeit lang gegen die Holzoberfläche gepresst. Nach Ablauf der Belastungszeit wird die Kugel zurückgefahren. Aus der Fläche des Eindrucks und der Druckkraft lässt sich die Brinellhärte errechnen. Je höher die Messzahl der Brinellhärte, desto härter das Holz. Angegebene Härten sind jedoch immer als Durchschnittswerte zu verstehen, die tatsächlichen Werte variieren etwas, abhängig vom Wuchsgebiet des Baumes und der Schnittart (längs zur Faser sind alle Holzer härter als quer zur Faser).

 

Farbveränderungen durch Lichteinwirkung

Chemische Reaktionen in der Holzsubstanz, ausgelöst durch das Tageslicht, bewirken Farbveränderungen. Diese natürliche Veränderung geschieht vor allem in der ersten Zeit und bezeugt die Echtheit des Naturproduktes.

 

Feuchteeinwirkung

Holz reagiert bei Feuchteeinwirkung durch Quellen und Schwinden. Eine Verlegung auf PE-Folie stellt keine absolute Abdichtung von unten dar. Ein trockener Untergrund ist somit immer Bedingung. Auch von oben sollte stehende Nässe auf jeden Fall vermieden werden.

 

Leimfreie, schwimmende Verlegung

Bei Böden, die höheren Beanspruchungen ausgesetzt sind, bei Fußbodenheizung, bei Verlegung in größeren Räumen und bei Langzeitverlegung empfehlen wir eine zusätzliche Verleimung der Kopfkante in der Innenseite der nutförmigen Aussparung. Auch eine längsseitige Verleimung ist möglich.

Legen Sie immer eine mindestens 0,2 mm starke, dampfbremsende, verrottungssichere PE-Folie unter tilo Böden. Diese Folie dient zum Schutz vor Feuchtigkeit und schafft vor allem eine gleitfähige Ebene, um das ungehinderte Schwimmen des Bodens zu ermöglichen.

 

Renovierbarkeit

Parkettböden können nach starker Beanspruchung selbst nach Jahrzehnten renoviert werden. Schleifen der Oberfläche, Neuversiegelung bzw. Ölen oder wachsen bringen den Boden wieder in einen neuwertigen Zustand.

 

Riftware

Schnittware wird unter anderem nach der Lage der Jahrringe unterschieden.

Riftware (Riftschnitt/Spiegelschnitt) bedeutet, dass überwiegend stehende Jahresringe vorliegen, das heißt die Jahresringe erscheinen auf der Breitseite eines Bretts als feine parallele Streifen. Holz das auf diese Art eingeschnitten wurde, ist dimensionsstabiler als Hölzer mit liegenden Jahrringen. In der Praxis findet man nicht nur stehende oder liegende Jahrringe vor, sondern auch schräge, welche Halbrift genannt werden.

 

Vollflächige Verklebung mit Klebstoffen

tilo Böden können auch fest auf dem Untergrund verklebt werden. Verwenden Sie dazu tilo Klebstoffsysteme. Der Unterboden muss vor dem Beginn der Verlegearbeiten auf seine Verlegereife hin überprüft werden (DIN 18356 „Parkettarbeiten“) und die vorgeschriebenen Anforderungen erfüllen.

Klebstoffverweis: Verwenden Sie die Produkte aus dem tilo Klebstoffsortiment. Beachten Sie in jedem Fall die Verarbeitungsvorschriften auf der Verpackung bzw. die entsprechenden Herstellerangaben. Für weitere Aufbauempfehlungen bzw. allfällige Fragen wenden Sie sich bitte an das tilo-Serviceteam.

 

Wohnklima

Fußbodenbeläge aus Holz, Holzwerkstoffen, Kork oder Linoleum sind für das Wohlbefinden und für die Bauphysik ideal. Ein gesundes Raumklima trägt zur Werterhaltung des Bodens bei und ist gleichzeitig wichtig für das allgemeine Wohlbefinden des Menschen. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 60 % liegen. Zu trockene Luft können Sie durch den Einsatz von Luftbefeuchtern und das Aufstellen von Zimmerpflanzen vermeiden. Hygrometer und Thermometer dienen der Kontrolle.

 

Wärmeleitfähigkeit

Holzfußböden werden wegen seiner geringen Wärmeleitfähigkeit als fußwarm empfunden.

 

Wärmedurchlasswiderstand

Der Wärmedurchlasswiderstand gibt den Dämmwert eines Materials an. Grundlage ist der Kennwert der Wärmeleitfähigkeit, bei der die Dicke berücksichtigt wird. Bei einer Fußbodenheizung darf der Wärmedurchlasswiderstand für alle Schichten oberhalb der Heizungsebene nicht größer als 0,15 m2 K/W sein, da ansonsten die Heizwärme nicht ausreichend an den Raum abgegeben werden kann. Eine geringfügige Überschreitung des Grenzwertes ist jedoch unerheblich.