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Gustav Schrattenecker
& Franz Schrattenecker

Eigentlich wollte er Automechaniker werden. Doch 1950 entdeckt Gustav Schrattenecker die Faszination des Werkstoffes Holz und gründet mit nur einem Lehrling die "Tischlerei Lohnsburg". In einer Werkstätte mit dem Ausmaß von nur 7,5 x 12 m, wagt der damals 31-jährige den Sprung in die Selbständigkeit. Die technische Ausstattung: eine Hobelmaschine, Abricht mit Holzgestell und eine Bandsäge mit Petroleummotor.

Markenname tilo:
1960
beginnt Gustav Schrattenecker mit großem Erfolg Leisten für den Tischlereibedarf zu fertigen. 1969 präsentiert er unter dem neuen Firmen- und Markennamen "tilo" erstmals Kassettendecken auf der Rieder Messe. Eine Innovation, die sich damals zum "Renner" entwickelt und bald danach in Serienfertigung geht. Aufgrund der enormen Nachfrage entwickelt sich der Betrieb rasant zu einem großen Arbeitgeber in der Region. Beschäftigte man 1970 noch 27 Mitarbeiter, so sind es 1980 bereits 160.

Generationswechsel:
1989
übernimmt Franz Schrattenecker die Geschäftsleitung. Unter seinem Motto: "Bewährtes immer wieder in Frage zu stellen und ständig nach innovativen Lösungen zu suchen", wird der erfolgreiche Weg fortgesetzt und tilo zu einem internationalen Marken-Unternehmen geformt.

Spezialisierung:
Ausschlaggebend ist vor allem die Spezialisierung im Jahr 1992 auf Fertigböden aus natürlichen Rohstoffen, wie Holz, Kork und Linoleum; Qualitätsprodukte, die heute mit einem Exportanteil von 50% in mehr als 20 Ländern der Welt vertrieben werden.

Innovationskurs:
Zahlreiche Auszeichnungen und Produktneuheiten bestätigen den erfolgreichen Innovationskurs. Jüngstes Beispiel: "NATwood" (natural durified wood), ein Patent, bei dem Holz durch Einbringung natürlicher Stoffe extrem strapazierfähig gemacht wird.

FOX HOLZ:
Neben dem Produktionsbetrieb wird 1995 die Tochterfirma FOX HOLZ in Neuhofen ins Leben gerufen. FOX HOLZ, ein Fachbetrieb für Boden, Wand, Decke, hat sich vor allem auch als Spezialist im Bereich Raumakustik (Österr. Marktführer) und Doppelböden einen Namen gemacht (Geschäftsführer Mag. Josef Werner).

tilo in Tschechien:
1997
wird ein tilo-Vertriebsbüro in Tschechien mit Sitz- und Verkaufsstelle in Jihlava (Iglau) eröffnet. Unter dem Firmennamen tilo s.r.o. wird das komplette tilo-Produktsortiment an tschechische Groß- und Einzelhändler vertrieben (Geschäftsführer Ing. Zdenek Vondrák).
(Internetlink: www.tilo.cz)

PARIWOOD:
1999
beteiligt sich tilo an der finnischen Firma PARIWOOD, einem Produktionsstandort von österreichischen Investoren. PARIWOOD fertigt 3-Schicht-Böden in Fichte und Lärche sowie die Mittellage für Parkettböden.

50 Jahre tilo:
Rechtzeitig zum Firmenjubiläum 50 Jahre tilo im Jahr 2000 wird das neue Bürogebäude fertiggestellt. Geplant wurde der spektakuläre dreigeschossige Niedrigenergie-Holzbau vom Architekturbüro Riepl und Riepl aus Linz. Die Bauzeit für das Gebäude betrug ein Jahr. Bei einer bebauten Fläche von 650 m² stehen 1950 m² Nutzfläche zur Verfügung.

Nummer 1 in Österreich:
2001
werden bereits 1.250.000 m² Naturböden hergestellt. Damit ist tilo der größte Naturbodenhersteller Österreichs. Erfolgreiche Markteinführungen wie 3-Stab Parkett und das tiloFIX Verlegesystem zur leimfreien Verlegung von Fertigböden unterstreichen die Bodenkompetenz des innviertler Unternehmens.