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A-H

Biozide

Biozide (abgeleitet vom griechischen Wort "bios" = Leben und vom lateinischen Wort "caedere" = töten) sind beispielsweise in Desinfektionsmitteln, Rattengiften oder Holzschutzmitteln enthalten und werden in der Schädlingsbekämpfung (z. B. Ratten, Insekten, Pilze, Mikroben) eingesetzt.

Brinellhärte

Die Härte von Holz kann nach einem Brinellverfahren bestimmt werden. Dabei wird eine Stahlkugel mit 10 mm Durchmesser mit definierter Kraft eine fest vorgegebene Zeit lang gegen die Holzoberfläche gepresst.

Nach Ablauf der Belastungszeit wird die Kugel zurückgefahren. Aus der Fläche des Eindrucks und der Druckkraft lässt sich die Brinellhärte errechnen. Je höher die Messzahl der Brinellhärte, desto härter das Holz.

Angegebene Härten sind jedoch immer als Durchschnittswerte zu verstehen, die tatsächlichen Werte variieren etwas, abhängig vom Wuchsgebiet des Baumes und der Schnittart (längs zur Faser sind alle Hölzer härter als quer zur Faser).

Dimensionsstabilität

Unter Dimensionsstabilität versteht man die Fähigkeit eines Materiales seine Form und Gestalt unter wechselnden Bedingungen (Temperatur, Umwelteinflüße, ...) nicht oder nur unwesentlich zu verändern.

DIN 18356 "Parkettarbeiten"

VOB Vergabe- und Vertragsordung für Bauleistungen - Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) - Parkettarbeiten

Formaldehyd

Ist ein farbloses, stechendes Gas. Heute wird es vor allem in Klebe-, Binde- und Konservierungs- oder Flaschendesinfektionsmitteln verwendet.

Hemicellulose

Hemicellulose ist Bestandteil der Zellwand pflanzlicher Zellen und dient (meist zusammen mit Cellulose) als Stütz- und Gerüstsubstanz.

I-P

Institut für Baubiologie Rosenheim (IBR)

tilo Parkettböden sind mit dem Prüfsiegel "Empfohlen vom IBR" ausgezeichnet, weil sie sich durch Umweltfreundlichkeit auszeichnen und ihre Verwendung gesundheitlich unbedenklich ist.

Das Prüfsiegel gilt als Nachweis darüber, dass bei der Herstellung und Verwendung des Produkts sowohl Umweltschutzaspekten als auch wohn- bzw. baubiologischen Kriterien Rechnung getragen wird. Es weist auf Produkte hin, die höchstmöglichen Schutz vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Schädigungen bieten.

Die notwendigen Untersuchungen werden durch unabhängige Institute und Labore durchgeführt. Untersucht wurden u.a. Radioaktivität, mikrobiologische Wirkung, Formaldehyd, Biozide, halogenierte Pestizide, Schwermetalle, Feinstaubabgabe, elektrostatisches Verhalten, elektrische und magnetische Fleder, Wasserdampfdurchlässigkeit und Wärmeverhalten.

Konstruktiver Holzschutz

Unter konstruktivem Holzschutz versteht man die Anwendung konstruktiver und bautechnischer Maßnahmen, um Schäden durch Bewitterung so weitestgehend zu vermeiden. 

Schwerpunktmäßig soll verhindert werden, dass im verbauten Holz Bedingungen entstehen, die eine Schädlingsentwicklung ermöglichen. Durch Einbau von trockenem Holz,  Abführung des Niederschlagswassers, ausreichende Belüftung, Schutz gegen aufsteigende Feuchte und Vermeidung von Kontaktflächen, in denen Nässe stehen bleiben kann, kann weitgehend verhindert werden, dass Pilzbefall eintritt.

Kork

Ist die Zellschicht zwischen Oberhaut und Rinde - vornehmlich wird damit das Material der Korkeiche bezeichnet. Kork ist wasserabweisend, elastisch und schlecht brennbar.

tilo bietet diesen Werkstoff als Kork Fertigparkett an.

Linoleum

Ist ein Werkstoff aus Leinöl, Naturharzen, Kork, Holzmehl, Pigmenten und Farbstoffen auf einem Trägergewebe aus Jute.  Der Begriff setzt sich aus den lateinischen Begriffen linum (Flachs) und oleum (Öl) zusammen.

tilo bietet Linoleum in Form von Linoleum Fertigböden an.

Nanotechnologie

Der Begriff Nanotechnologie ist eine Technologieentwicklung auf der atomaren und molekularen Ebene.
Vereinfacht geht es um die Herstellung und Verarbeitung kleinster Teilchen.  Die Größenordnung liegt zwischen einem bis einhundert Nanometer, wobei ein Nanometer einem millionstel Millimeter entspricht. Ziel dieser Technologie ist es Strukturen, Geräte und Systeme zu schaffen und zu nutzen, die aufgrund ihrer geringen Größe neue Eigenschaften und Funktionen besitzen.

Natwood

Der NATwood-Prozess beinhaltet 3 wesentliche Schritte – Erhitzen, Beladen, Kühlen. Das Holz wird – ähnlich wie beim Thermoverfahren – erhitzt. Gleichzeitig werden unter großem Druck natürliche Substanzen in das Holz gepresst (= beladen). Dadurch werden die Hohlräume im Holz ausgekleidet und die Zellwände mit einer Schutzschicht überzogen. Nun wird das Holz in einem ca. 40 minütigen Prozess in einer Kühlkammer abgekühlt.

Durch diesen NATwood-Prozess wird das Holz um bis zu 60 % härter. Auch das Quell- und Schwindverhalten wird um bis zu 50 % reduziert. Das Ausbleichen der dunklen Thermofarben wird durch das ins Holz eingebrachte Harzgemisch wesentlich verzögert. Das so entstandene NATwood Thermoholz ist in seinen Eigenschaften (Härte, Quell- und Schwindverhalten) dem natürlich gewachsenen Holz weit überlegen.
Damit ist das NATwood Thermoholz der ideale Werkstoff für den Einsatz in Freuchträumen, Wellness- und Aussenbereichen.

Parkett

Parkett ist ein Fußbodenbelag aus Holz. Einen großformatigen Holzboden aus langen Brettern (bei tilo Skyline-Dielen) nennt man Dielenboden. Parkett gilt als hochwertiger Fußbodenbelag. Da Holz ein hygroskopischer Baustoff ist, wirkt ein Parkettboden raumklimaregulierend. Durch seine geschlossenen Flächen ist er sehr hygienisch.

Pestizide

Pestizid setzt sich aus den lateinischen Wörtern pestis = Seuche und caedere = töten zusammen und ist eine aus dem englischen Sprachgebrauch übernommene Bezeichnung für chemische Substanzen, die lästige oder schädliche Lebewesen töten, vertreiben oder in Keimung, Wachstum oder Vermehrung hemmen.

Der Begriff Pestizid ist mehrdeutig und wird oft missverständlich gebraucht. Eindeutiger ist im Bereich des Pflanzenschutzes die Bezeichnung "Pflanzenschutzmittel" und im Bereich der Schädlingsbekämpfung "Biozid".

Hersteller und Anwender bevorzugen den Begriff Pflanzenschutzmittel, während Kritiker oft von Pestiziden sprechen.

Polsterholz

Unter dem Begriff Polsterholz wird vielfach eine Unterkonstruktion aus Holz bezeichnet. Eine Polsterholzunterkonstruktion wird meist im Terrassenbereich (Holzdielen), bei der Fussbodenverlegung, im Wandverbau oder bei Dachkonstruktionen eingesetzt um Unebenheiten im Untergrund auszugleichen oder eine Hinterlüftung herzustellen.

Q-Z

Quellverhalten

Holz ist ein hygroskopischer Werkstoff d. h. Holz kann Wasser aufnehmen und abgeben. Durch diese Eigenschaft gibt es einen Zusammenhang zwischen der Feuchtigkeit der Umgebungsluft (Raumluft) und der Holzfeuchte - Holzfeuchtegleichgewicht genannt.

Unmittelbar nach dem Fällen eines Baumes sind die Zellhohlräume (freies Wasser) und Zellwände (gebundenes Wasser) vollständig mit Wasser gefüllt. Bei der Trocknung wird zuerst das freie Wasser abgegeben. Sind die Zellhohlräume frei von Wasser, die Zellwände aber noch mit Wasser gefüllt, so spricht man vom Fasersättigungspunkt.

Bei fortschreitendem Trocknungsprozess wird nun das gebundene Wasser abgegeben, wodurch die Zellwände dünner werden, das Holz schwindet.

Nimmt das getrocknete Holz Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf, so spricht man vom Quellen.

Raumklima

Eine Luftfeuchte zwischen 40% und 60% sorgt für ein optimales Raumklima. Das ist nicht nur gut für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen, sondern auch ideal für tilo Fußböden. Während der Heizperiode im Winter wird dieser Wert oft unterschritten. Als Folge kann es zu Fugenbildung kommen. Vermeiden Sie zu trockene Luft durch den Einsatz von Luftbefeuchtern und das Aufstellen von Zimmerpflanzen.

Ressourcen

Die Ressource ist ein Mittel, um eine Handlung zu tätigen oder einen Vorgang ablaufen zu lassen. Eine Ressource kann ein materielles oder immaterielles Gut sein. Meist werden darunter Betriebsmittel, Geldmittel, Boden, Rohstoffe, Energie oder Personen und (Arbeits-) Zeit verstanden.

Riftschnitt

Schnittware wird  u. a. nach der Lage der Jahrringe unterschieden.
Ein Riftschnitt (Spiegelschnitt) bedeutet, dass überwiegend stehende Jahresringe vorliegen, d. h. die Jahresringe erscheinen auf der Breitseite eines Bretts als feine parallele Streifen.

Holz das auf diese Art eingeschnitten wurde, ist dimensionsstabiler als Hölzer mit liegenden Jahrringen. In der Praxis findet man nicht nur stehende oder liegende Jahrringe vor, sondern auch schräge, welche Halbrift genannt werden. Diese Einschnittart hat ebenfalls eine noch akzeptable Dimensionsstabilität.

schwimmende Verlegung

Bei Böden, die höheren Beanspruchungen ausgesetzt sind, bei Fußbodenheizung, bei Verlegung in größeren Räumen und bei Langzeitverlegung empfehlen wir eine zusätzliche Verleimung der Kopfkante in der Innenseite der nutförmigen Aussparung.

Auch eine längsseitige Verleimung ist möglich. Legen Sie immer eine mindestens 0,2 mm starke, dampfbremse, verrottungssichere PE-Folie unter die tilo Naturböden. Diese Folie dient zum Schutz vor Feuchtigkeit und schafft vor allem eine gleitfähige Ebene, um das ungehinderte Schwimmen des Bodens zu ermöglichen.

Schwindverhalten

Holz ist ein hygroskopischer Werkstoff d. h. Holz kann Wasser aufnehmen und abgeben. Durch diese Eigenschaft gibt es einen Zusammenhang zwischen der Feuchtigkeit der Umgebungsluft (Raumluft) und der Holzfeuchte - Holzfeuchtegleichgewicht genannt.

Unmittelbar nach dem Fällen eines Baumes sind die Zellhohlräume (freies Wasser) und Zellwände (gebundenes Wasser) vollständig mit Wasser gefüllt. Bei der Trocknung wird zuerst das freie Wasser abgegeben. Sind die Zellhohlräume frei von Wasser, die Zellwände aber noch mit Wasser gefüllt, so spricht man vom Fasersättigungspunkt.

Bei fortschreitendem Trocknungsprozess wird nun das gebundene Wasser abgegeben, wodurch die Zellwände dünner werden, das Holz schwindet.

Nimmt das getrocknete Holz Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf, so spricht man vom Quellen.

Schwermetalle

Mit der Bezeichnung Schwermetalle wird willkürlich eine Gruppe von Metallen zusammengefasst. In der Öffentlichkeit gelten oft alle mit dem Begriff „Schwermetall“ bezeichneten Stoffe als toxische Substanzen.

Insbesondere die Verwendung des Begriffs in diesem Sinn ist äußerst problematisch, da viele der damit bezeichneten Elemente für den Menschen essentiell sind.

In der Technik fallen unter den Begriff Schwermetall auch Legierungen mit hoher Dichte.

Zu den „Schwermetallen“ werden üblicherweise unter anderem die Edelmetalle sowie Bismut, Eisen, Kupfer, Blei, Zink, Zinn, Nickel, Cadmium, Chrom und Uran gerechnet.

Der Abbau von „Schwermetallen“ geht häufig mit einer hohen Belastung der Böden einher.

SNP

Mag.arch. Christian Neureiter und Mag.arch. Bernhard Schrattenecker sind sich einig: "Einkaufen ist ein Erlebnis. Kunden und noch viel mehr Kundinnen wollen mit allen Sinnen angesprochen werden und auch die Basis des Wohnens in einem anspruchsvollen, hoch qualitativen Ambiente auswählen. Das tilo Naturbodenstudio wird diesem Anspruch gerecht und stellt sich aber auch für den Verkäufer und die Verkäuferin als funktionelles Werkzeug zur Verfügung."

In der Entwicklung des tilo Naturbodenstudios wurden die wesentlichen Erfolgsfaktoren der führenden tilo-Kunden zusammengefasst. Das Architekten-Team von SNP befragte darüber hinaus zahlreiche erfolgreiche Studio-Partner und ließen diese Ergebnisse ebenfalls in das Naturbodenstudio-Konzept einfließen. Der Erfolg lässt ich belegen: Schon mehr als 150 Partner arbeiten seit 3 Jahren mit dem Studio - und Monat für Monat kommen neue Partner in ganz Europa dazu.

Staunässe

Unter Staunässe versteht man das Auftreten von Nässe und Feuchtigkeit an Stellen bei Unterkonstruktionen, Beplankungen o. ä. die keine Möglichkeit bieten, dass das Wasser ablaufen oder in den Untergrund versickern kann.

Staunässe sollte durch konstruktiven Holzschutz, gute Durchlüftung und Abführung des Niederschlagwassers großteils verhindert werden!

Symbiose

Die Symbiose beschreibt das Zusammenleben ungleicher Lebewesen zu gegenseitigem Nutzen. Wobei die beiden Symbiose eingehenden Organismen einander biologisch nützen oder unterstützen.

Thermobehandlung

Bei der Thermobehandlung wird Holz über einen längeren Zeitraum (24 - 48 Stunden) Temperaturen bis zu 250 °C ausgesetzt. Dabei werden die Hemicellulosen von Holz partiell abgebaut und weiters auch karamellisiert. Dadurch wird Mikroorganismen der Nährboden entzogen und Wasser kann nur mehr eingeschränkt aufgenommen werden.

Das heißt, das Holz wird wesentlich beständiger gegen Pilze und Holzschädlinge (Dauerhaftigkeitsklasse 1 bei Eiche) aber auch dimensionsstabiler. Als "Nebeneffekt" stellt sich je nach Behandlungsgrad ein mehr oder weniger dunkler Farbton ein (von rotbraun bis schwarz). Der dunkle Farbton bleicht im Laufe der Zeit durch die UV-Einstrahlung aber zunehmend aus.

Tropenholz

Der Begriff Tropenholz ist durch die Herkunft des Holzes definiert und steht daher außerhalb der Pflanzensystematik. Unter Tropenholz wird vorwiegend das Kernholz tropischer Laubholzarten verstanden.

Tropische Hölzer enthalten meist eine artspezifische charakteristische Anordnung der Poren und des Parenchyms. Viele tropische Hölzer zeichnen sich durch vorteilhafte mechanische Eigenschaften infolge des sogenannten Wechseldrehwuchs und durch höhere Dauerhaftigkeit infolge eines sehr hohen Kernstoffgehalts aus.

Twist MAXX

Twist MAXX ist die konsequente Weiterentwicklung der Twistplus Versiegelung. Die formaldehyd- und lösungsmittelfreie Versiegelung ist ein völlig neues, revolutionäres Lacksystem, welches auf Basis von hochwertigsten Rohstoffen und dem Einsatz von Nanotechnologie entwickelt wurde.

Diese beiden Faktoren ermöglichen der Twist MAXX Lackierung ein wesentlich höheres Abriebverhalten als bisher und bieten somit optimalen Schutz vor mechanischen Beschädigungen wie Kratzern oder Abnutzung. Auf Verwendung von keramischen Bestandteilen wurde verzichtet, da sich diese hauptsächlich bei Prüfverfahren bewährten, weniger hingegen im praktischen Nutzen des täglichen Gebrauchs.

Twist MAXX lackierte Böden sind stuhlrollentauglich, schmutzresistent und pflegeleicht. Das macht Ihren tilo Naturboden fit für höchste Beanspruchung und eröffnet neue Einsatzbereiche für tilo Holz- und Korkböden.

WdW = Wärmedurchlasswiderstand

Der Wärmedurchlasswiderstand gibt den Dämmwert eines Bauteils (Kombination) oder eines Materials an. Grundlage ist der Kennwert der Wärmeleitfähigkeit l (DIN EN 12524) bei der die Dicke berücksichtigt wird.

Fußbodenbeläge aus Holz, Holzwerkstoffen, Kork oder Linoleum sind für das Wohlbefinden und für die Bauphysik ideal. Zum Einen haben sie einen gewissen Wärmedurchlasswiderstand, der die Temperaturwelligkeit der Oberfläche günstig beeinflußt und zum Anderen ist dieser nicht so hoch, dass Nachteile bei einem Heizestrich zu erwarten sind.

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